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Interim Sales Management Logistik Teamstabilisierung Schweizer KMU
Case Study

Interim Sales Management: Führungsvakuum überbrückt, Team stabilisiert, Pipeline neu aufgebaut

Interim Sales Management Schweiz – Saleseco Case Study Meier Logistik
Branche Logistik & Transport
Unternehmen Meier Logistik GmbH
Mandatsdauer 6 Monate
Leistung Interim Sales Management
Standort Zürich, Schweiz
90 Tage bis zur vollständigen Teamstabilisierung
+41% qualifizierte Pipeline nach 4 Monaten
2 neue Enterprise-Verträge abgeschlossen

Ausgangslage: Führungsvakuum trifft auf stagnierende Pipeline

Die Meier Logistik GmbH ist ein mittelständisches Schweizer Logistikunternehmen mit rund 90 Mitarbeitenden, das auf die Lagerlogistik und Distribution für Industrie- und Handelskunden im Raum Zürich spezialisiert ist. Das Unternehmen verzeichnete in den Jahren zuvor stabiles Wachstum — vor allem dank langjähriger Stammkunden und eines erfahrenen Vertriebsleiters, der das sechsköpfige Salesteam seit Jahren geführt hatte.

Als dieser im Herbst 2024 das Unternehmen überraschend verliess, traf das die Organisation hart. Die VR-Präsidentin, Sandra Meier, beschreibt die Situation offen: „Wir hatten über Jahre versäumt, den Vertrieb strukturell unabhängig von einer einzelnen Führungskraft zu machen. Als er ging, hatten wir kein Playbook, keine klare Pipeline und ein Team, das nicht wusste, wohin die Reise gehen soll."

Gleichzeitig stand eine wichtige Wachstumsphase an: Meier Logistik wollte erstmals proaktiv grössere Gewerbekunden in der Region ansprechen. Ein klassisches Empfehlungsgeschäft reichte dafür nicht mehr aus.

„Wir brauchten jemanden, der sofort übernimmt — nicht jemanden, der sechs Monate braucht, um die Situation zu verstehen."

Sandra Meier, VR-Präsidentin, Meier Logistik GmbH

Herausforderung: Drei Probleme auf einmal

Saleseco übernahm das Interimmandat nach einem zweitägigen Analysegespräch. In der ersten Bestandsaufnahme zeigten sich drei strukturelle Schwächen:

1. Teamverunsicherung: Die sechs Vertriebsmitarbeitenden arbeiteten weitgehend eigenständig, ohne klare Zuständigkeiten, gemeinsame Kennzahlen oder eine geteilte Arbeitsweise. Zwei erfahrene Mitarbeitende erwogen intern einen Wechsel in andere Abteilungen.

2. Qualitätsschwache Pipeline: Das CRM enthielt über 200 Leads, von denen bei näherer Prüfung weniger als ein Drittel als aktiv qualifizierbar galt. Abschlusswahrscheinlichkeiten waren unrealistisch eingeschätzt, Nachfassprozesse fehlten.

3. Fehlende Neukundenlogik: Es gab keinen definierten Prozess für die Ansprache potenzieller Neukunden. Alle grösseren Abschlüsse der vergangenen Jahre gingen auf persönliche Netzwerke des ehemaligen Vertriebsleiters zurück — ein Risiko, das nun sichtbar wurde.

Vorgehen: Drei Phasen in sechs Monaten

01

Phase 1 — Stabilisierung (Monat 1–2)

Wöchentliche Einzelgespräche mit allen Teammitgliedern. Klärung von Rollen, Erwartungen und kurzfristigen Zielen. Einführung einer wöchentlichen Pipeline-Überprüfung als gemeinsames Ritual. Zwei Mitarbeitende, die ans Aufgeben gedacht hatten, blieben nach klären Perspektivgesprächen.

02

Phase 2 — Struktur (Monat 2–4)

Bereinigung und Qualifizierung der gesamten Pipeline im CRM. Einführung eines einfachen Stufenmodells (5 Phasen, klare Einstiegskriterien). Aufbau eines Neukundenprozesses mit definierten Zielsegmenten, Ansprachevorlagen und Follow-up-Kadenz. Zwei neue Zielgruppensegmente definiert: mittelgrosse Detailhandelsunternehmen und produzierende Gewerbebetriebe in der Region.

03

Phase 3 — Wachstum & Übergabe (Monat 4–6)

Operative Umsetzung der neuen Neukundenstrategie. Begleitung des Teams bei ersten Gesprächen mit Grosskunden. Parallel: Unterstützung beim Recruiting eines festen Vertriebsleiters — Profil, Screening, Einarbeitung. Übergabe an die neue interne Führungskraft inklusive vollständigem Playbook und dokumentiertem Prozessrahmen.

Ergebnisse: Stabilität, Pipeline und zwei neue Verträge

Nach sechs Monaten konnte Saleseco das Mandat mit messbaren Ergebnissen abschliessen. Das Team war stabil und arbeitete zum ersten Mal nach einem gemeinsamen Prozessrahmen. Die qualifizierte Pipeline hatte sich auf 41% gegenüber dem Mandatsstart erhöht — bei gleichzeitig realistischeren Abschlussprognosen.

Innerhalb der Mandatsdauer wurden zwei neue Enterprise-Verträge mit Gewerbekunden abgeschlossen, die über den neuen Neukundenprozess identifiziert wurden. Beide Kunden hatten keinen Bezug zum persönlichen Netzwerk des früheren Vertriebsleiters.

Der neue, intern rekrutierte Vertriebsleiter übernahm eine strukturierte Organisation mit einem dokumentierten Verkaufsprozess, einem qualifizierten CRM und einem eingespielten Team. Sandra Meier zieht Bilanz: „Saleseco hat nicht nur überbrückt. Sie haben uns gezeigt, wie ein professioneller Vertrieb aussehen kann — und uns in die Lage versetzt, diesen selbst weiterzuführen."

„Das Interim Management hat unsere Transformation gerettet. Kompetent, schnell integriert und absolut verlässlich."

Sandra Meier, VR-Präsidentin, Meier Logistik GmbH

Was diesen Fall besonders macht

Interim Sales Management wird von vielen KMU als reine Überbrückungslösung verstanden. Diese Case Study zeigt, dass es mehr sein kann: Bei sorgfältiger Planung und operativer Tiefe schafft ein sechsmonatiges Mandat nachhaltige Strukturen, die weit über die Anwesenheit des Interimers hinaus tragen.

Entscheidend war dabei die Kombination aus persönlicher Führungsarbeit mit dem Team und konsequenter Strukturentwicklung. Beides gleichzeitig zu leisten, ist nur möglich, wenn der Interimer vollständig integriert ist — nicht beratend von aussen agiert.

Für Schweizer KMU im Logistik-, Transport- und Dienstleistungsbereich, die mit einer ähnlichen Situation konfrontiert sind, bietet Saleseco denselben Ansatz: operativ, hands-on, mit klarem Fokus auf übertragbare Ergebnisse.

Ähnliche Situation?

Wir überbrücken. Und hinterlassen Struktur.

Ob Führungsvakuum, stagnierende Pipeline oder fehlende Vertriebsstruktur — wir übernehmen operative Verantwortung und liefern messbare Ergebnisse.

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